Projekt little.experts

Jeder von uns kann ein kleiner Experte schon sein oder werden.

Everybody is already a little expert - for his own person and life.

We want to help people for more self estimation and want to bring like minded people together.

 November 2011

Projektstart: "inter-pares-learning"

Idee:
"Lernen unter Gleichen" eröffnet weitere Perspektiven in der Bildung gegenüber der Lernmethode des Frontalunterrichtes mit Fachpersonal.

Man stellt sich vor, dass einige Leute ähnliche Ziele in der Weiterbildung haben und sich gegenseitig sowohl bestehendes Wissen vermitteln und/oder das Fehlende gemeinsam erarbeiten.

Ziel:
im Rahmen von Erwachsenen-Bildungsprogrammen der bestehenden Träger diese Kurse einzuführen und erste Erfahrungen öffentlich zu machen.

Angedacht ist:
Volkshoschule (VHS)
Arbeiterwohlfahrt (AWO)
Evangelische Weiterbildungsangebote (EVA)
Famillienbildungsstätte
Kolping Werk

(...) eine komplette Übersicht für alle Städte Deutschlands wäre schön. Wer hat Lust, sie zu erstellen??? Freiwillige Willkommen. 

Lehr-/Lern-Konzept:
jeweils in den Übungsstunden gibt es einen wechselnden Moderator. Er leitet die jeweilige inter-pares-learing Gruppe an, ist Diskussionsleiter, verteilt Aufgaben und übernimmt so den Part, den ein Lehrer normalerweise hat. Es ist ein demokratischwer Stil angedacht. Will heißen, der freiwillige Moderator wird als Führungsautorität anerkannt, jedoch im Rahmen von üblichen Verhaltensweisen in der Erwachsenenbildung. Übertrieben autoritäres Verhalten soll nicht auftreten, jedoch soll eine Führung erkennbar bleiben/eingeübt werden.

Es wird zuerst ein Zeitplan der Stunde zusammen besprochen, dann in Abstimmung mit Inhalten gefüllt, Lernziele abgestimmt. Oft ist es besser, sich eher weniger als mehr vorzunehmen, denn die Zeit von 1,5 Zeitstunden vergeht oft wie im Fluge.

2 oder mehr Personen führen jeweils Protokoll und die letzte 1/4 Stunde wird damit verbracht, gemeinsam eine Zusammenfassung der Übungsstunde und Lerninhalte /Lernerfolge /offene Übungen zusammen zu stellen, die bis zur nächsten Stunde für alle kopiert wird. 

Es entsteht so jeweils ein Skript, dass freundlicherweise allen anderen Mitgiedern des Clubs desa innovation zur Verfügung gestellt wird. 

Hierdurch kann ein Wissens- und Erfahrungs-Pool entwickelt werden, von dem alle profitieren und auch im Selbststudium Weiterbildung so leichter betreiben können. Alle Mitglieder profitieren davon.

Wer sich einen Experten-Status erarbeitet hat, kann dann darüber nachdenken, ggf. einen Kurs im üblichen Rahmen der Weiterbildungsträger anzuleiten/anzubieten. Wir werden uns freuen, dann davon zu hören und darüber berichten zu können.

Das Prinzip von Erfahrungs-Austausch und Miteinander, Füreinander mit Gemeinschafts- und Schutzcharakter wird lebendig.
Die Gründerin hat gute Pfadfinder-Erfahrung bei der DPSG gesammelt. Dort gibt es den Grundsatz: "der Große schützt den Kleinen". Dieses Motto sollte auch im inter-pares-learnin angewandt werden. Der Wissende vermittelt mit Geduld und Phantasie dem Interessierten seine Kenntnisse.

"Zusammen wachsen und zusammenwachsen".

Das ist das Motto des inter-pares-learning, der Gleichgesinnte zusammenbringen möchte, damit sie voneinander das Profitieren-Lernen einüben können. Es wird auf die Arbeitswelt positive Auswirkungen haben können. Teamarbeit ist überall gefragt.

Namensgebung:
Warum ein internationaler Name und kein deutscher? Weil der club desa innovation mit seinen Projekten gerne international arbeiten möchte. Das ist der Hintergrund. 

Vorteile der Methodik:
- Stärkung des Ich durch wahlweise Übernehmen der Leitungsfunktion.
- Da alle gleichwertig sind, kann mit einer höheren Aufmerksamkeit gerechnet werden.
- Lernen ist hier kein Konsumieren, sondern ein Zusammentreffen von Gleichgestellten, von denen jeder seinen Teil beitragen soll oder darf. 
- Blockaden Fachleuten gegenüber bleiben fern.
- Minderwertigkeitskomplexe können verkleinert werden, weil das Wegbrechen der Hierarchie eine Atmosphäre von Kameradschaft, wie unter Schülern oder Kommilitonen aufkommen läßt.
- Die eigenen Wünsche stehen mehr im Mittelpunkt als ein vorgegebenes Lernkonzept, wie üblicherweise vorhanden mit den alten Lernmethoden.

Innovation:
Diese Lernmethodik ist simpel, aber womöglich mindestens gleichwertig effizient wie herkömmliche Lernmethoden. 
Das bleibt abzuwarten, wenn die ersten Ergebnisse vorliegen. Es wird spannend und stellt als Methodik eine Herausforderung dar.
Sie wird unter anderen Namen bereits hier und da angewandt.
Zum Beipsiel habe ich davon erfahren, dass in einigen Arbeitsvermittlungs-Büros derartige Crashkurse angeboten werden, gezielt unter Leuten mit Hochschulerfahrung z.B.. "Kannst du mir bitte Programm xy beibringen?"

Das Neue oder Innovative an der Angelegenheit ist, dass dann, wenn klar wird, wie gut es den Beteiligten tun kann, sie sich breitflächig durchsetzen wird und vielen, vielen Menschen ein stärkeres Selbstbewusstsein geben kann. 
"Wer in der Lage ist, anderen ein Wissen zu erklären, kann stolz sein, erhält Anerkennung und trägt für immer positive Erfahrungen mit sich, die sich günstig auf andere Bereiche auswirken kann."

Diese These wird nun entweder bestätigt oder irgendwann verworfen werden.

Schlusswort:
Ich wünsche mir für die vielen Menschen, die sich bilden wollen und die vielen Schüler, die sich untereinander ebenso gut im inter-pares-learning Stil gegenseitig helfen können, viel Erfolg und Spaß beim Lernen.

mit freundlichen Grüßen
Ihre 
Maria Gellissen
Gründerin des inter-pares-learning

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